Aktuelle Informationen Pressemitteilung der CDU und FDP Fraktion im Sächsischen Landtag zum Modellprojekt Thomas Colditz, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages erklärte dazu: " Ein wichtiges Anliegen von CDU und FDP ist die Verbesserung von Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So wurde es bereits im Koalitionsvertrag vereinbart. Die Flexibilisierung von Öffnungszeiten der Kitas soll die berufstätigen Mütter und Väter in Sachsen bei ihrer Lebensplanung unterstützen und nicht in individuelle Konflikte führen. Mit dem Modellprojekt wollen wir die Verantwortung auf der kommunalen Ebene belassen, gleichwohl aber einen Impuls geben, dieses Thema vor Ort gemeinsam mit Eltern zu diskutieren und bedarfsgerechte Betreuungszeiten abzustimmen. Landesweit gibt es hierzu bereits gute Beispiele. Auch Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Einrichtungen sollen neu bedacht werden. Das Kultusministerium wird dazu ein Interessenbekundungsverfahren durchführen. Durch diese Abfrage erhalten wir noch mehr Transparenz und können den tatsächlich landesweiten Bedarf ermitteln. Fakt ist aber schon jetzt: Auch die Wirtschaft hat Verantwortung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitbeschäftigung und Betriebskindergärten sind dort, wo dies möglich ist, wichtige Angebote für die Arbeitnehmer. Letztlich wird die Wirtschaft damit auch ihrem aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarf gerecht." Zudem erklärte Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag: "Flexible Betreuungszeiten von Kindertageseinrichtungen gewinnen für junge Eltern und Alleinerziehende zunehmend an Bedeutung. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der wesentlichsten Herausforderungen des Alltags. Die Flexibilisierung von Kita-Öffnungszeiten ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, Sachsen zum familienfreundlichsten Bundesland zu machen. Mit diesem Modellprojekt kommen wir den Forderungen der Eltern und Alleinerziehenden nach mehr Flexibilität in den Angebotsstrukturen der Kindrbetreuung nach. Viele Berufe erfordern einen variablen Arbeitseinsatz. Nach Schließung der Kita sind berufstätige Eltern oft auf ständig wechselnde Betreuungspersonen für ihr Kind angewiesen. Aber nicht alle Eltern können auf die Hilfe von Babysittern, Bekannten oder Großeltern zurückgreifen. Aus diesem Grund sind Kita-Öffnungszeiten, die sich am Bedarf der Eltern ausrichten, unerlässlich. Sachsen ist ein modernes Land. Dass unsere sächsischen Familien gern hier leben und ihnen gute Rahmenbedigungen zur Verfügung stehen, dazu wollen wir bis 2014 mit diesem Modellprojekt beitragen. Von guten Kitas, die sich auf die Bedürfnisse der Eltern einstellen, profitieren nicht nur Kinder und Eltern. Sie sind zugleich wichtige Standortfaktoren, die maßgeblich zur Attraktivität unserer Kommunen beitragen. Ich bin mir daher sicher, dass sich Kommunen als auch Arbeitgeber an dem Modellprojekt beteiligen werden. Gerade auch für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich keine eigene Betriebs-Kita leisten können, ist das neue Modell eine gute Chance, sich im Wettbewerb um junge Arbeitskräfte mit anderen, größeren Arbeitgebern zu behaupten."
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